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Gebiet & Zonen des Nationalparks

Der Nationalpark im Hunsrück ist ein Urwald von morgen. Er ist etwa 14.000 Fußballfelder groß und erstreckt sich über die beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Natur darf im Nationalpark Natur sein. Doch der Mensch hat seine Spuren in den letzten Jahrzehnten hinterlassen. Auch ein Nationalpark muss sich daher erst zu einem Urwald entwickeln. Die Voraussetzungen im Nationalpark sind dabei äußerst unterschiedlich. Deshalb ist der Nationalpark in drei Zonen eingeteilt.

Die Naturzone 1a sind Wildnisbereiche. Hier darf Natur Natur sein. Der Wald wird sich selbst überlassen. Momentan umfasst diese Fläche ca. 49,4 % des Nationalparks. Die Aufgabe der Nationalparkverwaltung ist, diese Fläche innerhalb von 30 Jahren auf insgesamt 75 % zu erweitern.

Die Naturzone 1b sind Entwicklungsbereiche, die schrittweise in Wildnisbereiche überführt werden. Hier können der Natur noch Anstöße mitgegeben werden, um sie einer weiteren natürlichen Entwicklung zu überlassen. Diese initialen Maßnahmen sind beispielweise ein Grabenverschluss oder eine naturverträgliche Entnahme von Fichten in den Randbereichen des Nationalparks.

Die Zone 2 ist Pflegezone. In ihr sind Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen möglich. Sie dient in erster Linie der Erhaltung aus naturschutzfachlicher Sicht wertvoller Biotope, wie z. B. Arnikawiesen. Zusätzlich können Bürgerinnen und Bürger durch sie mit Brennholz versorgt werden.

Nationalpark Hunsrück-Hochwald Zonierung 2020

Mit Detailkarten als PDF-Dateien

Kontrollbezirk 1
Kontrollbezirk 2
Kontrollbezirk 3
Kontrollbezirk 4
Kontrollbezirk 5
Kontrollbezirk 6

Interaktive Nationalpark-Karte

Nationalpark-Karte mit Wegeplan, Rettungspunkten, Wanderwegen, Pilzsammelzonen, Schutzgebieten, usw.

 

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