Uni Koblenz unterwegs im Nationalpark Hunsrück-Hochwald
Studierende der Uni Koblenz haben eine mehrtägige Geländeübung durch verschiedene Lebensräume des Nationalparks durchgeführt. Frau Dr. Dorothee Killmann und Burkhard Leh leiteten die Exkursion der Studierenden im Lehramt Biologie sowie im Fach BioGeoWissenschaften.
Im Nationalparkamt begrüßte Dr. Martin Mörsdorf, stellvertretender Amtsleiter und Abteilungsleiter für Forschung, Biotop-, Wildtiermanagement die Gruppe. Er stellte den Nationalpark vor und suchte den Austausch mit den Studierenden.
Die Gruppe der Uni Koblenz entdeckte die Wälder, Hangbrücher, Rosselhalden und Arnikawiesen, die beiden Nationalpark-Tore Erbeskopf und Keltenpark standen auch auf dem Programm. Das Nationalpark-Tor Wildenburg war an diesen Tagen leider wegen der Straßensperrung nicht gut erreichbar und das Wildfreigehege geschlossen. Die meisten der Studierenden besuchten zum ersten Mal den Nationalpark Hunsrück-Hochwald und waren sehr positiv überrascht von der Vielfältigkeit des Gebietes. Ein Student möchte nun im Nationalpark eine Bachelorarbeit anfertigen.
Der Austausch mit Studierenden und Forschungseinrichtungen ist für die Nationalparkverwaltung sehr wichtig. Wissenschaftliche Umweltbeobachtungen und -forschung, wie auch die Dokumentation der Ergebnisse, sind eine der Aufgaben in Nationalparks. Das Nationalparkamt hat aber keine eigene Forschungsabteilung, sondern es koordiniert und moderiert Forschungsvorhaben und stößt diese an.
Nahezu alle Hochschulen und Universitäten aus Rheinland-Pfalz, Saarland und auch darüber hinaus sind im Forschungsverbund um den Nationalpark eingebunden, ebenso die Ressortforschungsanstalten der Länder Rheinland-Pfalz (FAWF in Trippstadt), Baden-Württemberg (FVA Freiburg) und Niedersachsen (NW FVA) sowie Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz.



