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Nationalpark Hunsrück-Hochwald warnt vor akuter Waldbrandgefahr

Waldbrandgefahr im Nationalpark – aktuelle Trockenheit erhöht das Risiko

Die Sonne scheint, es ist heiß. Ein Spaziergang oder eine Wanderung im Nationalpark Hunsrück-Hochwald sind eine willkommene Möglichkeit der Hitze zu entfliehen. Denn im Wald ist es schattig und angenehm kühl. Doch auch dort herrscht derzeit eine Trockenheit, die die Gefahr von Waldbränden stark erhöht. Unachtsamkeit kann jetzt schnell folgenschwere Ereignisse auslösen.

Die seit längerem anhaltende Dürre im Wald und in den Offenlandflächen hat den Boden und die Vegetation extrem ausgetrocknet. Die nächste Hitzeperiode rollt bereits an. Und damit auch die Gefahr eines Wald- und Wiesenbrandes.

Daher bittet das Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald seine Besucher*innen besonders vorsichtig zu sein. Unachtsamkeit kann jetzt dramatische Folgen haben.

Um mögliche Feuer und Gefahren frühzeitig zu entdecken, wird das Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald vermehrt Ranger und Rangerinnen zu Gebietskontrollen in die Fläche schicken. „Außerdem appellieren wir an die Vernunft der Besucher: Bitte halten Sie sich an die Sicherheitsvorschriften und tun Sie nichts Unüberlegtes im Wald. Momentan ist es wirklich brandgefährlich!“, so Dr. Harald Egidi, Leiter des Nationalparkamtes.

Folgende Verhaltensregeln sollten eingehalten werden:

  • Rauchen im Wald ist absolut verboten!
  • Keine Zigarettenreste aus dem Autofenster werfen!
  • Kein Feuer, auch kein Grillfeuer im und am Wald machen!
  • Zufahrtswege im Wald und an Waldrändern freihalten!
  • Fahrzeug nur auf den dafür vorgesehenen befestigten Parkplätzen abstellen!
  • Jeden Brand unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder Polizei melden!

Der Tipp des Nationalpark-Leiters lautet: Die Natur im Nationalpark auf Wanderungen sowie Ranger- und Radtouren genießen, die gemütliche Grillrunde allerdings in den eigenen Garten verschieben.