Wegen starker Trockenheit – der Nationalpark bittet um besondere Vorsicht!
Aktuell bleibt es heiß und trocken. Die Waldbrandgefahr ist weiterhin hoch. Aber auch die Gefahr von Astbruch ist erhöht. Bäume können wegen Trockenstress unvermittelt Äste abwerfen. Der Deutsche Wetterdienst gibt für die Stationen Deuselbach und Idar-Oberstein ab Mitte der Woche die Waldbrandstufe 4 aus. Gäste des Nationalparks werden um besondere Vorsicht gebeten.
In den kommenden Tagen und am Wochenende wird weiterhin mit hohen Temperaturen gerechnet. Ein Spaziergang oder eine Wanderung im Nationalpark Hunsrück-Hochwald sind eine willkommene Möglichkeit der Hitze zu entfliehen. Denn im Wald ist es schattig und angenehm kühl. Doch auch dort herrscht derzeit eine Trockenheit, die die Gefahr von Waldbränden und Astbrüchen stark erhöht. Unachtsamkeit kann jetzt schnell folgenschwere Ereignisse auslösen.
Daher bittet das Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald seine Besucher*innen besonders vorsichtig zu sein. Unachtsamkeit kann jetzt dramatische Folgen haben.
Um mögliche Feuer und Gefahren frühzeitig zu entdecken, wird das Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald vermehrt Ranger und Rangerinnen zu Gebietskontrollen in die Fläche schicken. Folgende Verhaltensregeln sollten eingehalten werden:
- Rauchen im Wald ist absolut verboten!
- Keine Zigarettenreste aus dem Autofenster werfen!
- Kein Feuer, auch kein Grillfeuer im und am Wald machen! Dies betrifft auch die Nutzung der vorhandenen Feuerstellen.
- Zufahrtswege im Wald und an Waldrändern freihalten!
- Fahrzeug nur auf den dafür vorgesehenen befestigten Parkplätzen abstellen!
- Jeden Brand unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder Polizei melden!
Astbruch bei Hitzestress der Bäume
Wegen der anhaltenden Hitze kann es zu unvermittelten Grünastabwürfen kommen. Diese sind nicht vorhersehbar und können nicht durch Baumkontrollen vermieden werden. Daher bitten wir auch daher die Besuchenden um besondere Vorsichtig beim Aufenthalt unter Bäumen.
