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Moore im Nationalpark: Pegelmessungen und ihre Auswertung

Heute haben sich Forschungspartner des Nationalparks getroffen, die sich mit dem Thema Moore im Nationalpark beschäftigt haben. Gemeinsam hat man die Zahlen der Pegelmessungen der letzten Jahre im Nationalpark und auch außerhalb in Referenzflächen analysiert.

Mit dabei: Forschungspartner und -partnerinnen der Naturschutzabteilung Landesforsten, der Stiftung Natur und Umwelt, der Uni Koblenz und des Umwelt-Campus Birkenfeld.

Erste Auswertungen der Messungen zeigen, die Brücher im Nationalpark tragen zur Landschaftswasserversorgung bei, da Wasser auch während der Trockenperioden noch auf der Fläche gehalten werden kann.
Im Vergleich zu nicht renaturierten Referenzflächen zeigen die renaturierten Moorstandorte in den letzten Jahren eine deutlich stabilere und höhere Wasserführung. Das macht die Moore resilienter gegen Trockenstress. Aber der Klimawandel macht sich auch hier bemerkbar. Um das weiter zu erforschen, möchten die Projektbeteiligten die Wassermessungen fortführen.

Falls Ihr Interesse an Ergebnissen habt: auf dem Bürgerforum des Nationalparks am 07.03.2026 hält Dr. Julian Zemke vom Institut für Integrierte Naturwissenschaften der Universität Koblenz den Vortrag zur „Dynamik des Wasserabflussgeschehens nach Moorrenaturierungen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald“.  > Zum Bürgerforum