Bildungsorientierter Austausch – Tschechische Frühpädagoginnen zu Gast im Nationalpark
Im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und der Region Mittelböhmen war letzte Woche eine Gruppe von 17 Erzieherinnen aus Tschechien zu Besuch im Nationalpark Hunsrück-Hochwald. In der Nationalpark-Grundschule Wildenburg erhielten die Teilnehmerinnen Einblicke in die örtliche Frühpädagogik. Nachmittags stellte der Nationalpark der Gruppe seine frühkindlichen Bildungsangebote vor und danach ging es zum praktischen Erleben unter Führung einer Rangerin in den „wilden Wald“.
Die Gruppe ausgebildeter Erzieherinnen mit Berufspraxis hatte ein zweitägiges Bildungsprogramm in der Nationalpark-Region geplant. Am Montag, den 30.06.2026 erhielten die Teilnehmerinnen einen ersten Einblick in die örtliche Frühpädagogik, und zwar in der Grundschule Wildenburg, die eine zertifizierte Nationalpark-Partnerschule ist. Schulleiterin Kathrin Döpp nahm die Gruppe um 10:00 Uhr in Empfang und vermittelte Wissenswertes über ihre Institution und das hiesige Erziehungssystem im Allgemeinen. Markus Schulz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen, hat den Besuch an der Grundschule begleitet.
Im Anschluss ging es zum Nationalpark-Tor Wildenburg, wo die Gruppe um 14:00 Uhr von Dr. Jan Rommelfanger, Leiter der Abteilung 2, Umweltbildung, Naturerleben, Regionalentwicklung, Nationalpark-Tore, begrüßt wurde und eine Einführung in die speziellen Bildungsangebote für Kindergruppen des Nationalparks erhielt. Den praktischen Teil übernahm Rangerin Verena Sauerbrei, die die Erzieherinnen auf eine erfrischende Walderkundung führte und mit ihnen die Programmangebote ganz praktisch ausprobierte, so dass der Aufenthalt zu einer Naturerfahrung mit lebendigen Bildungsinhalten wurde.
Am folgenden Dienstag stand frühkindliche Bildung in der Kita auf dem Programm. Hier folgte ein Besuch in der Kita in Herrstein. Kita-Leiterin Christina Lüttwitz nahm sich Zeit für die Gruppe und informierte über Bildungsziele und deren Umsetzung. Als nachmittäglicher Programmpunkt war die Gruppe zu Gast im WasserWissensWerk.
Das ausgewogene Programm führte zu einem fruchtbaren Austausch mit praktischen Umsetzungsimpulsen. Dank der mitgereisten Übersetzerin war die Kommunikation mühelos und es konnten alle Fachfragen beantwortet werden.







