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Verschneiter Wald birgt Risiken

Aktuell ist der Wald im Nationalpark verschneit. So schön diese Winterlandschaft auch ist, sie birgt aktuell auch Risiken. Bäume können durch die Schneelast unvermittelt zusammenbrechen oder abgestorbene Äste abbrechen. Daher bittet das Nationalparkamt alle Waldbesucher um erhöhte Vorsicht.

Die Wanderwege sind teilweise durch umgestürzte Bäume blockiert und durch Eis und Schnee nicht einfach zu begehen. Wir bitten Sie, dies bei Ihren Ausflügen zu beachten und Waldgebiete bei Sturm zu meiden.

Hintergrund: Naturdynamik im Nationalpark

In Nationalparken soll ein höchstmögliches Maß an natürlicher Dynamik gewährleistet und durch Menschen verursachte Störungen wo möglich vermieden werden. Rücksicht steht im Nationalpark an erster Stelle. Natur und Tiere werden geschützt. Damit wird ein Beitrag innerhalb eines weltweiten Schutzgebietsnetzes zum Erhalt der Biodiversität geleistet.

Starke Wetterereignisse wie Wind, Schnee oder Eis können für Besucher*innen im Nationalpark gefährlich sein, für das Naturschutzgebiet selbst ist es aber eher ein Schauspiel, bei dem die Wissenschaft zuschaut und lernen kann. Im Nationalpark lässt man diese naturdynamischen Prozesse zu und beobachtet sie. Die Veränderungen werden mit Forschung und Monitoring begleitet. Dabei möchte man mitunter Hinweise erhalten, wie Wälder auch außerhalb des Nationalparks nachhaltiger werden können. Damit sind Nationalparke gerade jetzt, da der Klimawandel die Natur stark verändert, ein wichtiger Impulsgeber für einen Umgang mit der Natur.